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Ich zeige,
was keiner sehen will

Ich habe die Initiative familienschMutz gegründet,
weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie sehr Leid, Machtmissbrauch und destruktive Muster in Familienstrukturen verborgen bleiben können.
Hier teile ich Perspektiven, Hintergründe und Recherchen über Strukturen, die Menschen schaden, ohne Namen zu nennen, ohne zu beschuldigen.

Mein Ziel:
Sichtbarkeit schaffen, informieren und zum Umdenken anregen.

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Über mich
& die
Initiative

Ich möchte nicht länger zuschauen, wie verletzende Dynamiken hinter dem Deckmantel von „Familie“ weiterbestehen.

In meinem Blick stehen die Strukturen und Muster, nicht einzelne Personen.
Aus meinen Erfahrungen weiß ich, wie schwer es ist, Gehör zu finden und wie oft Probleme als „private Angelegenheiten“ abgetan werden.

Ich arbeite traumapädagogisch, recherchiere verantwortungsbewusst und teile Erkenntnisse, die Betroffenen helfen und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

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Zahlen &
Fakten

In Deutschland wird jedes Jahr eine erschreckend hohe Zahl von Fällen bekannt, in denen Kinder in ihren eigenen Familien Gewalt erfahren. Diese Zahlen zeigen nur die erfassten Fälle, die Dunkelziffer liegt deutlich höher.

Im Jahr 2023 wurden laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) mindestens 63.700 Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet. Schätzungen zufolge könnten es bis zu 67.300 Fälle gewesen sein. In rund 73 % der Fälle war mindestens ein Elternteil für die Gefährdung verantwortlich, das durchschnittliche Alter der betroffenen Kinder lag bei etwa acht Jahren.
👉 Quelle: Destatis - Pressemitteilung vom 6. September 2024

Die Formen der Gewalt sind unterschiedlich: In etwa 58 % der Fälle handelte es sich um Vernachlässigung, in 36 % um psychische Misshandlung, in 27 % um körperliche Gewalt und in 6 % um sexuelle Gewalt.
👉 Quelle: ZDFheute - Kindeswohlgefährdung in Deutschland auf Höchststand (2024)

Darüber hinaus mussten Jugendämter im Jahr 2023 rund 74.600 Kinder und Jugendliche in Obhut nehmen, um sie vor akuter Gefahr zu schützen. In 36 % dieser Fälle lag eine dringende Kindeswohlgefährdung vor.
👉 Quelle: Destatis - Pressemitteilung vom 17. Dezember 2024

Besonders besorgniserregend ist, dass Kinder unter drei Jahren häufig betroffen sind: In etwa 19 % aller Verfahren zur Gefährdungseinschätzung bezog sich der Verdacht auf Kleinkinder in dieser Altersgruppe.
👉 Quelle: Forschungsverbund TU Dortmund – Gefährdungseinschätzungen in Jugendämtern

In einer bundesweiten Studie aus dem Jahr 2024 gaben 18,4 % junger Erwachsener an, in ihrer Kindheit mindestens eine Form von Misshandlung erlebt zu haben - psychisch, körperlich oder sexualisiert.
👉 Quelle: Studie: Prevalence of child maltreatment in a nationwide sample of 18-31 year olds (PMC, 2024)

Langfristig betrachtet ist der Trend dramatisch: Zwischen 2012 und 2022 stieg die Zahl der erkannten Kindeswohlgefährdungen um rund 24.000 Fälle, also um etwa 63 %.
👉 Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung - Sozialbericht 2024

Diese Daten zeigen:
Gewalt gegen Kinder in Familienstrukturen ist kein Einzelfall, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.
Jede Zahl steht für ein Kind, das Schutz gebraucht hätte und oft zu spät gesehen wurde. Und was ist mit den Kindern, die nicht in den Statistiken erfasst sind und jeden Tag in Angst leben?

familienschMutz möchte sichtbar machen, was diese Zahlen verschweigen:
Die Geschichten dahinter, die Mechanismen, das Schweigen und die Verantwortung, endlich hinzusehen.​​​​​

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Ich bin noch allein mit dieser Initiative und suche Verbündete:

Menschen, Organisationen und Vereine, die Sichtbarkeit schaffen möchten.
Teile Inhalte, vernetze dich oder melde dich direkt bei mir über TikTok oder Instagram.

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  • Instagram

Schreib mir

Ich freue mich über jede Nachricht, ob du eigene Erfahrungen teilen, Kooperationen anregen oder einfach Feedback geben möchtest.

Ich biete keine direkte Beratung an, aber ich weiß, wie viel Mut es kostet, über Gewalt in Familienstrukturen zu sprechen.
Wenn du deine Geschichte teilen möchtest, kannst du sie mir gern anonym schicken.
Ich lese jede Nachricht persönlich und behandle alle Inhalte vertraulich und respektvoll.

Einige dieser Geschichten veröffentliche ich, natürlich nur mit ausdrücklicher Zustimmung und ohne persönliche Daten, um sichtbar zu machen, was sonst im Verborgenen bleibt.

Gemeinsam können wir ein Bewusstsein schaffen für das, was hinter verschlossenen Türen passiert 
und zeigen, dass organisierte Gewalt in Familienstrukturen kein Einzelfall ist.

Vielen Dank. Deine Nachricht ist unterwegs.

🆘 Hilfe &
Beratung

Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Unterstützung braucht:

Hier findest du vertrauenswürdige, kostenfreie und anonyme Anlaufstellen in Deutschland, sowohl für psychische Unterstützung als auch für rechtliche oder sicherheitsrelevante Fragen.

💬 Hinweis

 

Alle Beratungsstellen arbeiten vertraulich und kostenfrei.
Du musst keinen Namen nennen, keine Anzeige erstatten und kannst dich einfach erst informieren oder sortieren.

Wenn du dich in akuter Gefahr befindest, ruf bitte sofort den Notruf 110

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
📞 116 016 (kostenlos & anonym, 24 Stunden erreichbar)
🌐 www.hilfetelefon.de

Hilfetelefon für Männer, die Gewalt erleben
📞 0800 123 99 00
🌐 www.maennerhilfetelefon.de

Nummer gegen Kummer
📞 Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
📞 Elterntelefon: 0800 111 0 550
🌐 www.nummergegenkummer.de

Telefonseelsorge
📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
🌐 www.telefonseelsorge.de

Weißer Ring e. V. – Hilfe für Kriminalitätsopfer
📞 116 006
🌐 www.weisser-ring.de

Opferhilfe Deutschland e. V.
🌐 www.opferhilfe.de

Frauen gegen Gewalt e. V. 
🌐 www.frauen-gegen-gewalt.de

Rechtlicher Hinweis

Die Inhalte dieser Seite spiegeln persönliche Erfahrungen, Beobachtungen und Meinungen wider. Es werden keine namentlichen oder eindeutig identifizierbaren Personen benannt. Alle Beschreibungen beziehen sich auf allgemeine Strukturen familiärer und gesellschaftlicher Gewalt, nicht auf konkrete Einzelpersonen oder laufende Verfahren. Ich erhebe keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe, sondern setze mich für Aufklärung, Sichtbarkeit und Bewusstsein ein. Diese Website ersetzt keine rechtliche oder therapeutische Beratung. Betroffene, Angehörige oder Interessierte finden auf der Seite Hinweise auf qualifizierte Beratungsstellen und Hilfsangebote.

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